9/11-Verdächtiger verteidigt sich selber
publiziert: Freitag, 6. Jun 2008 / 16:52 Uhr / aktualisiert: Freitag, 6. Jun 2008 / 17:26 Uhr

Guantanamo - Der mutmassliche Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 sowie zwei weitere Mitangeklagte dürfen sich beim Prozess im US-Gefangenenlager Guantánamo selbst verteidigen. Chalid Scheich Muhammed rief die Richter auf, ihn zum Tode zu verurteilen.

Chalid Scheich Muhammed will aus religiösen Gründen keinen Amerikaner als Anwalt akzeptieren.
Chalid Scheich Muhammed will aus religiösen Gründen keinen Amerikaner als Anwalt akzeptieren.
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Neben dem Hauptangeklagten Scheich Mohammed verlangte auch der Mitangeklagte Ramzi Binalshibh von dem Gericht die Todesstrafe, um als «Märtyrer» zu sterben.

Der aus Jemen stammende Binalshibh soll als Mitglied der «Hamburger Zelle» mit einem der späteren Attentäter des 11. September konspiriert haben.

«Ich warte schon seit langem darauf, zum Märtyrer zu werden», sagte der Hauptangeklagte. Er könne «aus religiösen Gründen» keine Amerikaner als Anwälte akzeptieren.

Keine Geheiminformationen

Der 44-jährige Hauptangeklagte sagte zum Abschluss des ersten Prozesstages des US-Sondermilitärgerichts am Donnerstag (Ortszeit) zu, mit dafür zu sorgen, dass keine sicherheitsrelevanten Geheiminformationen an die Öffentlichkeit gelangten.

Das Militärgericht kann in einem solchen Fall die Medien vom Prozess ausschliessen sowie die Video-Übertragung in einen Presseraum unterbrechen. Aus diesem Grund werden die Aussagen mit 20-sekündiger Verzögerung in den Pressesaal übertragen.

Alle fünf Angeklagten erschienen in weissen, arabischen Gewändern vor Gericht. Einer der fünf trug Fesseln. Scheich Mohammed trug, anders als auf den Bildern am Morgen seiner Verhaftung, einen langen Bart und wirkte sichtlich gealtert. Der aus Pakistan stammende Kuwaiter gilt als «Gehirn» der Anschläge vom 11. September.

(bert/sda)

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