Bundesrat Schmid besucht China
publiziert: Montag, 21. Apr 2003 / 15:59 Uhr

Peking - Bundesrat Samuel Schmid hat während seines dreitägigen Arbeitsbesuchs in China militärische Einrichtungen besucht. Wegen der ansteckenden Lungenkrankheit SARS wurde er von den Behörden mit einem Mundschutz ausgerüstet.

Schmid Samuel trotz SARS in China.
Schmid Samuel trotz SARS in China.
Die Krankheit Schweres Akutes Atemwegssyndrom (SARS) sei zwar kein Thema bei dem dreitägigen Besuch. Doch auf den Strassen Pekings sei es schon fast Alltag, dass sich die Menschen mit einem Mundschutz schützten, sagte Schmids Sprecher vom Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Oswald Sigg.

Sigg sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, die Schweizer Delegation, zu der auch der Schweizer Botschafter in Peking, Dominique Dreyer gehöre, trage den Schutz nicht. Grossänlässe würden vermieden, daher sei die Ansteckungsgefahr sehr gering.

An seinem ersten Arbeitstag reiste VBS-Chef Schmid in den Norden Chinas, in die Militärregion Shenyang. Dort besuchte er mit seiner Delegation als erster ausländischer Verteidigungsminister das Lei-Feng-Genieregiment des 40. Armeekorps. Dabei gewährte der dortige Kommandant der Delegation einen Einblick in den technischen Unterricht junger Rekruten und in die Logistik.

Für die Chinesen sei vor allem der Schweizer Bevölkerungsschutz von grossem Interesse, sagte Sigg. Insbesondere diskutierte Schmid mit dem chinesischen Kommandanten über Schutzbauten. Die Region im Norden ist allfällig für Überschwemmungen.

In den nächsten Tagen sind Gespräche mit Schmids neuem chinesischen Amtskollegen, General Cao Gangchuan, geplant. Zu den Themen gehören aktuelle Fragen der Sicherheitspolitik, Möglichkeiten bilateraler Kooperationen und ein bilaterales Expertentreffen über den Schutz gegen atomare, biologische und chemische Waffen.

(bert/sda)

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