Schul-Sexualkunde soll obligatorisch sein
Parteien-Fachgruppen Homosexualität wollen Sexualkunde für alle
publiziert: Dienstag, 7. Aug 2012 / 09:46 Uhr
Kinder sollen schon früh sensibilisiert werden und Homosexuelle akzeptieren. (Symbolbild)
Kinder sollen schon früh sensibilisiert werden und Homosexuelle akzeptieren. (Symbolbild)

Bern - Sexualkunde an Schulen soll obligatorisch sein. Das fordern die Fachgruppen Homosexualität von Schweizer Parteien. Wichtig sei neben den herkömmlichen Aspekten auch die Aufklärung über Cybermobbing.

6 Meldungen im Zusammenhang
Alle Schülerinnen und Schüler müssten am Sexualkundeunterricht teilnehmen, unabhängig von ihrer kulturellen und weltanschaulichen Herkunft, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Kinder und Jugendliche müssten lernen, «vorurteilsfrei und respektvoll auf andere zuzugehen».

In jüngster Zeit seien häufiger Fälle bekannt geworden, wo Jugendliche via soziale Medien wie etwa Facebook mit schwulenfeindlichen Sprüchen beschimpft und gemobbt worden seien. Davon seien im übrigen Heterosexuelle ebenso betroffen wie Homosexuelle.

Verantwortung liegt trotzdem bei den Eltern

Die Parteigruppen befürworten laut Mitteilung die Grundsätze zum Themenkreis Sexualität und Lehrplan 21, wie sie die Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK) formuliert habe.

Hier ist unter anderem festgehalten, dass die Verantwortung für die Sexualerziehung bei den Eltern liegt. Es gehöre aber zu den Aufgaben der Schule, dafür zu sorgen, dass «Jugendliche über grundlegende Kenntnisse zur Sexualität und zur gesundheitlichen Prävention» verfügten.

Der Konsens zur Sexualkunde entstand an einem Treffen in Bern. Beteiligt sind die Fachgruppen Homosexualität von SP, Juso, CVP, FDP, Grünen, Grünliberalen und SVP sowie die Dachverbände für sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Basel - Das baselstädtische Appellationsgericht hat am Mittwoch zwei Rekurse abgewiesen, mit denen Eltern für ihre Kinder die ... mehr lesen
Die frühe Aufklärung soll auch vor Übergriffen schützen. (Symbolbild)
Basel - Die Basler Regierung hat zwei Rekurse, mit denen Eltern für ihre Kinder die Dispensation vom Sexualkundeunterricht ... mehr lesen
Frühe Aufklärung ist sinnvoll. (Symbolbild)
Bern - Keine Sexualkunde vor dem Alter von neun Jahren: Dies ist die zentrale Forderung einer eidgenössischen Volksinitiative, ... mehr lesen
Seit Dienstag sammelt ein Komitee Unterschriften für ein Verbot von Sexualkunde vor dem neunten Lebensjahr. (Symbolbild)
Weitere Artikel im Zusammenhang
Initianten wollen Unterschriften sammeln gegen Sexualkunde.
Bern - Kein Sexualunterricht vor dem Alter von neun Jahren: Dies ist die zentrale ... mehr lesen 3
Die Schweizer Bevölkerung hat ein allgemein hohes Sicherheitsempfinden im eigenen Land etwas düster siehts jedoch mit der weltpolitischen Lage aus.
Die Schweizer Bevölkerung hat ein allgemein hohes ...
Keine grosse Beunruhigung  Bern/Zürich - Die Ukraine-Krise, zunehmende Cyberattacken oder Terrorangriffe wie jener in Paris von Anfang Jahr scheinen die Schweizer Bevölkerung nicht gross zu beunruhigen. Die meisten fühlen sich sicher und blicken optimistisch in die Zukunft - trotz düsterer Welteinschätzung. 
Blonderblog Ein Kraftakt  Alleinerziehenden Menschen gebührt höchster Respekt. Die meisten sind Frauen. Die wenigsten haben ihre Situation so gewählt.  
Gemäss Umfrage  Washington - US-Bürger werden laut einer Umfrage immer dicker. Der Anteil der Fettleibigen habe im vergangenen Jahr unter Erwachsenen 27,7 Prozent erreicht, teilte das Umfrageinstitut Gallup am Mittwoch mit.  
Geschäftsmänner und -frau: Mimikri bis zur Selbstverleugnung führt zum Erfolg.
Dschungelbuch Vor 20 Jahren skandierten richtig tolle Weiber für Quoten. Heutzutage ist die Quotenforderung oft zur neoliberalen ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
Christoph Küffer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Integrative Biologie und TdLab an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Der letzte Anarchist der ETH Vor 25 Jahren wurde Paul Feyerabend als Professor der ETH ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 10°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 10°C 15°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 12°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 12°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 13°C 19°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 14°C 22°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 15°C 23°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten