Sieben Tote durch US-Helikopterangriff in Nordirak
publiziert: Freitag, 14. Nov 2003 / 14:24 Uhr

Tikrit/Bagdad - Bei einem Helikopterangriff der US-Armee sind in Nordirak sieben Menschen getötet worden. Wie eine Armeesprecherin mitteilte, wollten die getöteten Angreifer einen US-Stützpunkt mit Raketen angreifen.

Der vereitelte Angriff sollte nach den Angaben dem US-Stützpunkt Speicher 200 Kilometer nördlich von Bagdad gelten.
Der vereitelte Angriff sollte nach den Angaben dem US-Stützpunkt Speicher 200 Kilometer nördlich von Bagdad gelten.
Ein mutmasslicher Angreifer wurde verletzt, ein weiterer entkam. Der vereitelte Angriff sollte nach den Angaben dem US-Stützpunkt Speicher 200 Kilometer nördlich von Bagdad gelten.

Bei einem weiteren Zwischenfall töteten Unbekannte nördlich von Bagdad einen US-Zivilisten, der für die US-Armee arbeitete. Ein weiterer Zivilist wurde verletzt. Die beiden waren in zwei Autos in der Nähe von Balad, rund 70 Kilometer nördlich von Bagdad unterwegs.

Unterdessen hat die US-Regierung nach ihrer Ankündigung, die politischen Reformen in Irak zu beschleunigen, den Spekulationen über einen vorzeitigen Rückzug unterdessen entgegengewirkt. Das US-Militär führte die Aktion gegen aufständische Irakis unterdessen fort.

Wir ziehen erst ab, wenn der Job erledigt ist, sagte US-Präsident Gerog W. Bush in einem Interview mit der britischen Zeitung Financial Times. Dazu zähle auch das Aufspüren Saddam Husseins.

Bush betonte zugleich, wichtiger als das Aufspüren des entmachteten irakischen Staatschefs sei eine freie und demokratische Gesellschaft. Das ist die Mission. Das irakische Volk sei sehr fähig, sein Land zu führen. Je früher die Souveränität so übergeben wird, wie es einem stabilen Land entspricht, desto besser.

(bsk/sda)

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