Gedenken an Kapitulation in Reims
publiziert: Samstag, 7. Mai 2005 / 14:35 Uhr

Reims/Moskau/Berlin - In zahlreichen Ländern wird der 60. Jahrestag des Kriegsendes in Europa begangen. Unter anderem eröffnete der russische Präsident Wladimir Putin in Moskau ein Denkmal und in Reims wurde der Kapitulation des Deutschen Reiches gedacht.

Präsident Wladimir Putin: "Die Welt hat noch nie einen solchen Massenheroismus erlebt."
Präsident Wladimir Putin: "Die Welt hat noch nie einen solchen Massenheroismus erlebt."
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In Reims hatte der deutsche General Alfred Jodl am 7. Mai 1945 um 2.41 Uhr die Kapitulationsurkunde unterzeichnet.

Der Waffenstillstand wurde für den späten Abend des 8. Mai vereinbart und das Ereignis auch erst an diesem Tag bekannt gegeben. Die Stadt Reims feiert den Jahrestag des Kriegsendes drei Tage lang im Zeichen des Friedens, der deutsch-französischen Freundschaft und des Aufbaus Europas.

Putin eröffnet Denkmal

In Moskau eröffnete der russische Präsident Wladimir Putin ein Denkmal für die sowjetischen Truppen von 1945. Unser Volk hat nicht nur sein eigenes Land verteidigt, es hat elf europäische Staaten befreit, sagte Putin der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Die Welt habe noch nie einen solchen Massenheroismus erlebt.

In einem Gastartikel in der Moskauer Zeitung Komsomolskaja Prawda bat der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder das russische Volk um Vergebung für das im Zweiten Weltkrieg erlittene Leid.

Tag für Demokratie in Berlin

In Berlin eröffnete Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit den Tag für Demokratie am Brandenburger Tor. Mit den zweitägigen Veranstaltungen will der Senat ein Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz setzen.

Wir müssen wachsam sein, wir können uns nicht zurücklehnen, sagte der SPD-Politiker. Gerade für die junge Generation müsse die Erinnerung an den Holocaust wachgehalten werden. Er äusserte die Hoffnung, dass am Sonntag Zehntausende gegen den im Zentrum Berlins geplanten Aufmarsch der rechtsextremen NPD demonstrieren.

Bush in Riga

In der lettischen Hauptstadt Riga legte US-Präsident George W. Bush einen Kranz an der Freiheitsstatue in Riga nieder.

Bush würdigte die lettische Unabhängigkeit damit noch vor der Moskauer Feier zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 60 Jahren und vor einem Treffen mit Putin, das am Montag stattfinden soll.

(rr/sda)

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