Schweizer Nothilfe für Libanon und Gazastreifen
publiziert: Mittwoch, 19. Jul 2006 / 15:34 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 19. Jul 2006 / 16:52 Uhr

Bern - Angesichts der eskalierenden Gewalt im Nahen Osten stellen das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und die Hilfswerke Caritas und HEKS für die zivilen Opfer 450 000 Franken zur Verfügung.

Es fehlt an medizinische Gütern, Wasser und Nahrungsmitteln. (Archivbild)
Es fehlt an medizinische Gütern, Wasser und Nahrungsmitteln. (Archivbild)
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Das SRK liefert medizinische Hilfsgüter in der Höhe von 150 000 Franken für die Kriegsopfer in den Nahen Osten, wie es mitteilte. Abgewickelt werde die Hilfe in Libanon und Israel über das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und in den Palästinensergebieten über den Roten Halbmond.

Hunderte von freiwilligen Helferinnen und Helfern verteilen laut dem SRK Medikamente und chirurgisches Material an die Spitäler; es stehen mobile Kliniken im Einsatz.

Transport von Verletzten

Der Ambulanzdienst des Libanesischen Roten Kreuzes brauche dringende Unterstützung, um Kranke und Verletzte zu transportieren. Besorgniserregend sei die Versorgungslage ebenfalls im Gazastreifen.

Das HEKS leistet Nothilfe für rund 2000 Flüchtlinge in Lagern in Beirut sowie im Süden Libanons. Verteilt würden Lebensmittel, Decken, Hygieneprodukte und Medikamente, teilte das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) mit.

Viele Flüchtende

Die Flucht unter chaotischen Umständen habe viele Familien gezwungen, ihre Wohnungen mit nichts in der Hand zu verlassen. Die HEKS-Nothilfe beläuft sich auf 200 000 Franken. Das HEKS klärt zudem für die humanitäre Hilfe eine mögliche Kooperation mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ab.

Für 100 000 Franken will Caritas Schweiz medizinische Güter und Nahrungsmittel in Libanon und im Gazastreifen kaufen. Caritas Schweiz arbeite für die Hilfsaktion mit ihren lokalen Partnern zusammen, Caritas Libanon und Caritas Jerusalem, teilte das Hilfswerk mit.

Medizin, Nahrung und Trinkwasser

Diese leisteten medizinische Hilfe und versorgten kranke und behinderte Menschen sowie Mütter mit Kleinkindern mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser. Caritas Libanon versorgt demnach zudem 2000 Familien in Beirut, die in Schulen Zuflucht fanden, nachem sie durch Bombardements ihre Wohnung verloren hatten.
Spendenkonto Caritas: PC 60-7000-4, Vermerk «Naher Osten»
Spendenkonto HEKS: PC 80-1115-1, Vermerk «Libanon»
Spendenkonto SRK: PC SRK 30-4200-3, Vermerk «Nahost»

(ht/sda)

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